Montag, 01.06.2026 Clubabend
Samstag, 04.07.2026 Sommerfest mit Matchrace
Sonntag, 05.07.2026 Sommerregatta der Kajütboote
ab jetzt immer am ersten MONTAG des Monats.

Jollensegler haben trotz den Eisheiligen eine gute Laune
Die erste Jollenregatta auf dem Mooswaldsee brachte von Sonnenschein über Regen und wechselhaftem Wind viele Facetten des Wetters mit sich. Dennoch gingen insgesamt 9 Jungsegler des Günzburger Segelvereins an den Start. Sportwart Jörg Hahn hatte gemeinsam mit Matthias Haberle einen Dreieckskurs ausgelegt, der mehrmals den sich ändernden Windbedingungen angepasst werden musste. Durch die schnelle Reaktion des Teams gelang das zügig, so dass insgesamt 5 Läufe gesegelt werden konnten.
Gleich zum ersten Lauf kam es im Feld der ILCAs zu einem Mastbruch. Noah Kiechle verlor die obere Hälfte seines Riggs. Durch die schnelle Reaktion und den Ersatzteilfundus vor Ort konnte er bereits nach wenigen Minuten mit seinem Boot pünktlich zum 2. Lauf wieder an den Start gehen. Insgesamt konnte er sich mit dem reparierten Boot nicht gegen seinen jüngeren Bruder Timo (Platz 2) durchsetzen und landete auf Platz 3 im Gesamtklassement. Emil Dirr ließ keinen Zweifel offen und sicherte sich mit Siegen in allen Läufen den Gesamtsieg, Paul Schuler schaffte es mit dem 4. Platz nicht aufs Stockerl. Bei den jüngsten im Optimist zeigten sich die 5 Kinder unerschrocken. Lediglich Felix Kiechle beendete die Serie nach dem 3. Lauf, da er während einer einfallenden Böe vom Großbaum am Kopf getroffen wurde und dabei über Bord ging. Josefine Bschor segelte souverän, mit einer fast perfekten Serie, und erkämpfte sich den 1. Platz, gefolgt von Tobias Theer. Julia Theer, die jüngste Teilnehmerin im Feld erreichte den 3. Platz. 4. wurde Anton Schuler vor Felix Kiechle.
Zur Siegerehrung bedankte sich Hahn bei der DLRG aus Leipheim für die Absicherung der Regatta ebenso wie bei Kathrin und Stefan Theer für die Betreuung der Segler und den stets perfekt ausgelegten Kurs. Matthias Haberle hatte am Ende noch eine Überraschung für die Starter. Er hatte kleine Spiel- und Sportgeräte gespendet, wovon sich jeder neben seinem Pokal oder seiner Medaille eine Kleinigkeit aussuchen durfte.
14 Boote mit 16 Segler*innen gehen auf dem Mooswaldsee an den Start
Ende September steht der Saisonhöhepunkt am Mooswaldsee an. Die Sauerkrautregatta ist die am stärksten besuchte Regatta der Günzburger Segler. 2025 fanden sich allerdings nur 2 auswärtige Segler
aus dem Nachbarverein Segelclub Dillingerland (beide ILCA 7, Einhand- Klasse) ein. Erfreulich war die hohe Beteiligung vereinseigener Boote. In der Jugendklasse Optimist gingen 4 Boote an den
Start. Die größte Klasse mit 8 Booten stellte die Einhandklasse dar. In der Zweihand- Klasse gingen zwei Windys der SGS auf die Bahn.
Zunächst hieß es allerdings warten, da absolut kein Wind vorhanden war. Mit über 2 Stunden Verspätung ging es aufs Wasser um wenigstens einen Lauf segeln zu können. Während dieses
„Schweinerennens“ änderte sich der kaum vorhandene Wind ständig und es konnte mit Glück eine Wertung erzielt werden, bei der das Spitzenfeld mit einem sehr großen Abstand vor dem Rest über die
Ziellinie ging. Im Anschluss setzte sich ein leichter Westwind durch, der nach einer Kursänderung erstmals vernünftige Bedingungen mit sich brachte. Vor dem 3. Lauf drehte der Wind nach Nord, so
dass eine weitere Anpassung des Kurses nötig war. Durch die schnelle Reaktion der Wettfahrtleitung um Jörg Hahn wurde der Kurs stets den Bedingungen angepasst, um einen fairen Wettkampf zu
ermöglichen.
Bei den Jüngsten steigerte sich Tobias Theer von Lauf zu Lauf und konnte sich mit einem Sieg im letzten Lauf den Gesamtsieg sichern. Er verwies Malin Ahlgrimm und Josefine Bschor auf die Plätze 2 und 3. Im Feld der Einhand- Klasse siegte souverän Florian Hafner (SGS) vor Andreas Schretzenmayer (SGDL) und Stephan Hafner (SGS). Bei dem Zweikampf unter den Windys errang die Crew Tobias Dirr und Michael Bschor den Sieg vor Sascha Will mit Matthias Haberle.
Für die Absicherung der Teilnehmer sorgte das Team der DLRG aus Leipheim. Zum Glück hatten die Retter bis auf ein aufgeschürftes Knie vor der Regatta nichts zu tun und alle Teilnehmer kamen unversehrt wieder an Land zurück.
